Akupunktur für Hund, Katze und Pferd

Die Heilmethode ist ca. über 5000 Jahre alt. Allerdings fand sie erst Anfang des letzten Jahrhunderts den Weg nach Europa. Seit ungefähr 35 Jahren werden nun auch hier in Deutschland regelmäßig Tiere durch die Akupuntur behandelt. 

Sie ist ein energetisches Verfahren, daß darauf beruht, die Blockaden gestörter Körperbereiche wieder zu lösen. Dazu nutzt man die Eigenschaften des "Qi". Übersetzt heißt es Lebens- oder Urenergie und ist dafür zuständig, einen Organismus, bzw. aus TCM-Sicht- die Meridiane im gesunden Fluss zu halten. Wenn das QI nicht  fließen kann, treten klinische Symptome wie Reizbarkeit, Müdigkeit, Husten oder auch Lahmheiten auf.  

Nach Befundung und Diagnostik bringt die Akupunkturnadel die gestauten Energien im System wieder ins Laufen. Vergleichen kann man das bildlich mit einem gestauten Bach, der durch "Aufräumen"wieder ungehindert das Wasser durchlassen kann. Der Organismus des Tieres kann durch das energetische Ordnung schaffen per Nadel nun wieder gesunden, die klinischen Symptome verschwinden.  

 

Akupunkt Massage

Ist im Gegensatz zur Akupunktur eine nicht invasive, unblutige Variante. Es werden mittels eines speziellen Stäbchens ganze Energiebahnen, und einzelne Punkte behandelt. Auch die APM untersteht dem Prinzip der energetischen Behandlung und hat seinen Urspung in der Traditionell-chinesischen Medizin.  

 

Behandlungsschwerpunkte der Akupunktur und APM

Ich setze die Akupunktur gerne zusätzlich zu einer osteopathischen Behandlung ein, um Blockaden schneller und leichter zu lösen. 

Die Akupunktur wirkt bei Hüftgelenksdysplasie des Hundes, Spondylose, Paresen, Schmerzen in der Wirbelsäule, Spondylopathien, kompressive Rückenmarkserkrankungen, wie z.B. Diskopathie oder Instabilität. Beim Pferd ist die Akupunkturbehandlung bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates sehr wirksam sowie bei Krankheiten des Atmungsapparates wie Sinusitis, Kehlkopferkrankungen oder Bronchitis, sogar auch bei chronisch obstruktiver Bronchitis, wenn die Stallhygiene optimiert wird. Bei allen Tieren lassen sich Krankheiten des Verdauungsapparates und der Harnwege sowie auch einige Augenerkrankungen günstig beeinflussen. Die Indikationspalette ist groß. Schwerpunkte liegen aber im Schmerzbereich.