Die Horvi Enzym Therapie

ist seit Jahrzehnten ein bekanntes und bewährtes Verfahren der ganzheitlichen Naturheilkunde. Die ursprünglich deutsche Firma Horvi EnzyMed B.V. mit ihrem Sitz in den Niederlanden hat sich darauf spezialisiert tierische Gifte von Schlangen, Kröten und Spinnen von ihren Eiweißträgermolekülen zu reinigen. So entstehen die sogenannten Reingifte. Diese werden dann stark verdünnt und können therapeutisch eingesetzt werden.

Der Enzym-Wirkkomplex im Tiergift macht nur 15 % aus, die restlichen 85 % sind Eiweiße. Genau diese Eiweiße machte die Nutzung für die Medizin unmöglich, da es starke allergische Reaktionen auslöste. Versuchte man wiederum eine vollständige Eiweiß-Entfernung, führte dies zur Zerstörung des heilsamen Enzym-Komplexes.

Enzyme sind die unentbehrlichen Steuerungsstoffe aller Lebensvorgänge im menschlichen Organismus. Sie bewirken und beschleunigen komplizierte biochemische Vorgänge im Körper. Ohne diese allgegenwärtigen Helfer des Stoffwechsels könnten wir nicht existieren. Enzyme ordnen den Abbau, Umbau und Aufbau lebenswichtiger Funktionen, ohne sich selbst dabei zu verbrauchen oder in die chemischen Prozesse mit einzugehen. Diese Alleskönner sind dafür verantwortlich, dass unser Organismus funktioniert und der Stoffwechsel geregelt abläuft.

Enzyme sind in der Lage, Störungen in den Zellen gezielt zu reparieren. Sie bekämpfen unter anderem Krankheitserreger und fördern die Heilung bei entzündlichen Prozessen. Zudem besitzen Enzyme eine regulierende Wirkung. Bei einem geschwächten Immunsystem stärken sie dieses. Andererseits sind sie in der Lage, ein überreagierendes Immunsystem, wie dies bei Allergien oder Autoimmunerkrankungen der Fall ist, zum richtigen Zeitpunkt auf den gesunden Normalzustand zurückzuführen. Enzyme greifen nur dort ein, wo und wenn sie gebraucht werden. Gesunde Zellen hingegen werden nicht beeinflusst. Auch in der Langzeitanwendung ohne Nebenwirkungen.




Therapieschwerpunkte mit der Horvi-Enzym-Therapie

  • Allergiebehandlung
  • Modulation des Immunsystems
  • Entzündungsbekämpfung
  • Schmerztherapie
  • Bekämpfung von Krebszellen, Tumoren
  • Neurologische Erkrankungen wie Epilepsie